Kollektivvertrag handel südtirol pdf

Dies ist besonders wichtig bei alten “freiwilligen” Vereinbarungen, die zum ersten Mal vor September 1996 geschlossen wurden oder zwischen Juni 2009 und Juni 2011 geändert wurden. In diesen Fällen führt der Antrag auf Neuverhandlung nach Artikel 13 automatisch zu einer Verbesserung des Rechtsstatus, auch wenn der tatsächliche Inhalt der EBR-Vereinbarung unverändert bleibt (dies gilt jedoch nicht für EBR-Vereinbarungen nach britischem Recht). Von der Unterzeichnung einer Anpassungsklausel, die Artikel 13 für ungültig erklärt, kann daher nur dringend abgeraten werden. Artikel 5 der neuen EBR-Richtlinie regelt die Gründung der Nationalbank für die erstgründung eines Europäischen Betriebsrats. Bei einer Änderung der Unternehmensstruktur kommen den gewählten SNB-Mitgliedern aus jedem Land weitere Mitglieder hinzu: Hiermit entsendet jeder bestehende Europäische Betriebsrat mindestens drei seiner Mitglieder in die Nationalbank. Wenn sich also die Unternehmensstruktur ändert, besteht die Möglichkeit, die gesamte EBR-Vereinbarung auf den Prüfstand zu stellen, neu zu verhandeln und ihre Qualität erheblich zu verbessern. Auch wenn der Prozess bis zu drei Jahre dauern kann, bleiben die bestehenden europäischen Betriebsräte in dieser Zeit im Amt. Der Grund dafür ist, dass die Italiener daran gewöhnt sind, Vereinbarungen zwischen den Gewerkschaftsverbänden CGIL, CISL, UIL und den Arbeitgebern im Rahmen von Tarifverhandlungen auszuhandeln. Am 12. April 2011 schlossen sie daher einen gemeinsamen Standpunkt zur neuen EBR-Richtlinie ab, die im Gegensatz beispielsweise Belgiens nicht allgemein anwendbar ist. Wie stehen nun Unternehmen ohne Gewerkschaftsvertretung? Da jedoch ausnahmslos eine EU-Richtlinie für alle italienischen Arbeitnehmer gilt, wurde der Gesetzgeber aufgefordert, diese Gesetzeslücke zu schließen.

Die alte Carrefour-EBR-Vereinbarung aus dem Jahr 1996 wurde am 20. Oktober 2011 aktualisiert. Der EBR besteht aus 29 Mitgliedern aus acht Ländern; darunter elf aus Frankreich, sieben aus Spanien und je drei aus Belgien und Italien. Die fünf Mitglieder des Lenkungsausschusses treten dreimal jährlich zusammen. Nach französischem Vorbild werden sie nicht gewählt, sondern vom Gewerkschaftsbund UNI in Brüssel ernannt.